So, 05. Februar 2017

Max Beckmann. Leben und Arbeiten im Exil

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 11:00-12:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Jeweils am ersten Sonntag im Monat widmen wir uns eine Stunde lang grundlegenden Fragen der Kunstgeschichte. Anhand von ausgewählten Kunstwerken beleuchten wir kunsthistorische Aspekte, untersuchen Entwicklungen, tauchen in Themenstellungen ein und erkunden, was uns die Kunst für unsere persönliche Erfahrungswelt mitgeben kann. Ein ausgewähltes Thema bildet den Schwerpunkt für den jeweiligen Sonntag. Jeder Termin ist einzeln besuchbar. Im März (während der Schulferien FL) keine Führung. Kosten: CHF 10.– (ermässigter Eintritt)


So, 05. Februar 2017

Wahlnachmittag

Veranstalter Schlösslekeller
Zeit 12 Uhr
Ort Schlösslekeller Vaduz

Mathias Ospelt und Marco Schädler Ein überparteiisches Happening www.schloesslekeller.li


Do, 09. Februar 2017

Vernissage "Who Pays"

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 18:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

«Kunst = Kapital», formulierte Joseph Beuys. Damit fasste er in eine knappe Formel, was sein Weltverständnis war: «Die einzige evolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität.» Darin verbirgt sich der Gedanke, dass jeder Mensch durch sein kreatives Handeln zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und gestalterisch in die Gesellschaft hineinwirken kann. Die notwendigen Fähigkeiten – Spiritualität, Offenheit, Kooperation und Kreativität – seien in jedem Menschen bereits vorhanden, es gelte lediglich, diese Vermögen zu erkennen, auszubilden und zu fördern. Ausgehend vom Beuys’schen Kapitalbegriff blickt die Ausstellung Who Pays? auf sich verändernde Geld- und Kapitalvorstellungen und einen damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten. Who Pays? versammelt künstlerische Positionen von den 1960er-Jahren bis in die Gegenwart. Sie ermöglichen es, aus unterschiedlichen Perspektiven unseren Vorstellungen von Reichtum und Armut, von Geben und Nehmen sowie von Teilhabe, die heutzutage zumeist auf rein ökonomische Aspekte reduziert werden, nachzugehen. «Es bewegt sich alles so sehr.» Dieser Satz der Schriftstellerin Gertrude Stein, den sie im Zusammenhang mit dem schnellen Wandel der Sprache im Elisabethanischen Zeitalter niederschrieb, kann auch die heutigen rasanten Veränderungen umschreiben. Unsere westlich geprägten Gesellschaften befinden sich in einem grundlegenden Umbruch. Nicht nur steigende Raten von Burnout und Depressionen zeugen von tiefliegenden Ängsten, sondern auch ein sich abzeichnendes Bedürfnis nach Abschottung und nach Bewahrung von Gütern und Werten. All dies im Wissen, dass wir mehr Ressourcen verbrauchen, als die Erde generieren kann. Demgegenüber finden sich vielfältige Ansätze, die Potentiale und Chancen für eine nachhaltigere Zukunft sehen. Welche Rolle spielt dabei das Wesen des Kapitalbegriffs? Und welche «kapitale» Rolle kann die Kunst spielen? Der Titel der Ausstellung Who Pays? – Wer bezahlt? – basiert auf einem leuchtenden Schriftzug der KünstlerInnengruppe RELAX (chiarenza & hauser & co) und richtet sich an jeden Einzelnen. Die beteiligten Künstler sind: Ovidiu Anton – Gianfranco Baruchello – Joseph Beuys – Susanne Bosch – Marcel Broodthaers – Filipa César – Felix Gonzalez-Torres – David Hammons – Diango Hernández – Thomas Hirschhorn – Anja Kirschner & David Panos – Alicja Kwade – Thomas Lehnerer – Mark Lombardi – RELAX (chiarenza & hauser & co) – Christof Salzmann Eine Produktion des Kunstmuseum Liechtenstein, kuratiert von Christiane Meyer-Stoll. Teil der Ausstellung Who Pays? ist eine vielfältige Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Archiv für Soziale Plastik Installation von Christof Salzmann & die Sammlung Rappmann Anfang der 1970er-Jahre fand sich in Achberg im Allgäu eine Gruppe zusammen, die unter dem Begriff Der Dritte Weg nach alternativen Gesellschaftsmodellen suchte. Hier wurden bis heute wirksame gesellschaftliche Impulse entwickelt und dabei erarbeitete Joseph Beuys sein Konzept des erweiterten Kunstbegriffs. Die vom Verleger Rainer Rappmann in einem für die deutsche Nachkriegsgeschichte wichtigen Archiv dazu gesammelten Materialien dokumentieren jene Aufbruchsstimmung der 1970er- und 1980er-Jahre, die im Umkreis der Free International University bzw. der künstlerischen und gesellschaftspolitischen Aktivitäten von Joseph Beuys herrschte. Für den Beitrag zur Ausstellung Who Pays? untersuchte der Künstler Christof Salzmann die historische Sammlung im Hinblick auf den Geld- und Kapitalbegriff bei Beuys. Dabei kombiniert er Abbildungen und Originale, überschreibt oder hebt hervor und lädt mit einer vielseitig nutzbaren Archivstruktur zum Studieren ein. Kuratiert vom artsprogram der Zeppelin Universität, Friedrichshafen. Zukunftswerkstatt Liechtenstein Im Rahmen der Ausstellung Who Pays? werden die Aktivitäten der Zukunftswerkstatt ins Kunstmuseum Liechtenstein verlegt. Die Zukunftswerkstatt wurde 2013 von der Symbiose Gemeinschaft mit dem Ziel gegründet, das Konzept einer zukunftsfähigen Gesellschaft mittels Veranstaltungen und einer Website fassbar zu machen. Neben der Visionsentwicklung informiert die Zukunftswerkstatt über bestehende Möglichkeiten für einen zukunftsfähigen Lebensstil, bietet eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung, unterstützt bei der Realisierung von Projektideen und initiiert eigene Projekte. Im Seitenlichtsaal entsteht ein flexibel gestaltbarer Aktionsraum. Mittels Aktivitäten und Veranstaltungen werden alternative Formen des Arbeitens und Wirtschaftens erlebbar gemacht. Ergänzt durch den Wanderkiosk, eine temporäre Architektur zum Beleben von öffentlichem Raum, entsteht ein Ort, der zum Verweilen einlädt und auf verschiedenste Weise genutzt werden kann. Als modularer Freiraum ist der Wanderkiosk dafür ausgelegt, das soziale und kulturelle Potential bzw. das «Kapital» zu erkunden und zur Reflexion über Geld und Ideen des Tauschens und Teilens anzuregen. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, diesen Raum zu bespielen. www.zukunftswerkstatt.li | www.wanderkiosk.at Haus Gutenberg Das Jahresthema des Hauses Gutenberg in Balzers lautet Schweigen ist Gold – reden wir über Geld!. Geld ist allgegenwärtig – täglich nehmen wir es in die Hand oder machen uns seinetwegen Sorgen. Mit Geld haben wir alle zu tun, ob wir wollen oder nicht. Nichts bewegt so sehr wie Geld. Deshalb wird im Haus Gutenberg und an anderen Orten des Geld-Geschehens über Geld geredet. Angeregt wird damit eine Debatte, die schon in der Antike zu Kontroversen führte und heute aktueller ist denn je. Damals wie heute sind Geld und monetäre Werte in einer ökonomisch bestimmten Welt von herausragender Bedeutung. Darüber hinaus wird das reichhaltige Begleitprogramm getragen von weiteren Kooperationen: Liechtensteinische Kunstgesellschaft, Filmclub im Takino, Schaan, TAK Theater Liechtenstein, Schaan, Dialogprojekt Arbogast, Götzis, planoalto Institut, St. Gallen, und TALENTE Vorarlberg.


Sa, 11. Februar 2017

Philip Maloney

Veranstalter Schlösslekeller
Zeit 20 Uhr
Ort Schlösslekeller Vaduz

Live-Hörspiel von Roger Graf www.schloesslekeller.li


Mi, 15. Februar 2017

Einführung für Lehrpersonen aller Schulstufen zu "Who Pays?"

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 17:00 - 19:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

mit Christina Jacoby in Kooperation mit dem Schulamt Liechtenstein kostenlos, mit Anmeldung (für Lehrpersonen aus FL: über das Schulnetz FL; für alle anderen Lehrpersonen: direkt beim Kunstmuseum) Die Kunstvermittlung lädt Lehrpersonen ein, die aktuellen Ausstellungen kennenzulernen und mit den Kunstwerken vertraut zu werden. Im Mittelpunkt steht die Begegnung mit den künstlerischen Arbeiten, ihren Impulsen, Aspekten und Bezügen zur Welt, die eine Vernetzung zwischen verschiedenen Wissensbereichen und unterschiedlichen Unterrichtsfächern ermöglichen. Im Dialog, verbunden mit praktischen Übungen, werden methodische Anregungen für einen selbständigen Museumsbesuch mit der eigenen Klasse vermittelt.


Do, 16. Februar 2017

Coworking-Tag

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 10:00 - 20:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Eine Veranstaltung der Zukunftswerkstatt. Der temporäre Coworking Space im Kunstmuseum ist ein Raum für Innovation und Kooperation. Er bietet einen Ort, um sich auszutauschen, sich zu vernetzen, Ideen gemeinsam in die Tat umzusetzen und so positive Veränderungen zu ermöglichen. Basierend auf dem bereits existierenden Coworking Space am Birkenweg 6 in Vaduz wird an einem Tag pro Woche der Seitenlichtsaal als Gemeinschaftsbüro genutzt. Ausserdem steht der Raum als Sitzungszimmer zur Verfügung. Vereine, Initiativen, Privatpersonen etc. sind herzlich eingeladen, ihre Arbeitstätigkeiten ins Museum zu verlagern. Brainstormen, besprechen, in Ruhe arbeiten, sich informell austauschen und einen Kaffee trinken – alles ist möglich. Zudem bieten die Coworking-Tage Raum für verschiedene informelle Anlässe wie Präsentationen oder Workshops. Wer einen Beitrag leisten möchte, meldet sich bei Michaela Hogenboom via michaela@symbiose.li.


Do, 16. Februar 2017

Geld, Geist und Glaube. Über die Möglichkeiten und Grenzen des Geldes als Sinnstifter

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 17:00
Ort Haus Gutenberg, Burgweg 8, 9496 Balzers, Liechtenstein

Vortrag von Alois Halbmayr: In dem 1891 erschienenen Roman Das Bildnis des Dorian Gray schildert Oscar Wilde einen Dialog zwischen dem egoistischen alten Junggesellen Lord Fermor und seinem Neffen Lord Henry, einem lebenslustigen Abenteurer: Die jungen Leute glauben, Geld sei alles, und wenn sie älter werden, dann wissen sie, dass es stimmt. Diese ironische Aussage gilt heute noch: Mangelnde Verfügbarkeit dieser elementaren Ressource erschwert die Entfaltung mancher Lebensmöglichkeiten. Alois Halbmayr erläutert, was Geld eigentlich ist, wie es funktioniert und worauf sein unvergleichlicher Erfolg gründet. Er geht der Frage nach, wieso dem Geld eine sakrale Dimension zugesprochen wird, und zeigt zudem, dass die Geschichte des Geldes nicht nur eine Geschichte des Erfolgs ist, sondern auch der Kritik. Alois Halbmayr (* 1961) ist Fachbereichsleiter am Institut für Dogmatik an der Universität Salzburg und Mitherausgeber der Salzburger Theologischen Zeitschrift. Zahlreiche Publikationen, u.a. zur Wechselwirkung von Religion und Ökonomie. In Kooperation mit Haus Gutenberg, Balzers.


Do, 16. Februar 2017

Öffentliche Führung "Who Pays?"

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 19:15
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Im Anschluss an den Vortrag von Alois Halbmayr im Haus Gutenberg, Balzers, führt Christiane Meyer-Stoll durch die von ihr kuratierte Ausstellung Who Pays?. In Kooperation mit Haus Gutenberg, Balzers.


Fr, 17. Februar 2017

Törmleparty Vaduz

Veranstalter Guggamusik Törmleguger, Vaduz
Wo Vaduzer-Saal
Zeit 20:30 Uhr

jährlicher Maskenball der Törmleguger Vaduz


Sa, 18. Februar 2017

Vaduzer Umzug und Monsterkonzert

Veranstalter Fasnachtsgesellschaft Vaduz
Wo Rathausplatz
Zeit 13:00 Uhr

Start Umzug: 14:00 Start Monsterkonzert: 17:00


Di, 21. Februar 2017

Max Küng

Veranstalter Schlösslekeller
Zeit 20 Uhr
Ort Schlösslekeller Vaduz

Satirische Lesung mit dem Schweizer Kult-Kolumnisten www.schloesslekeller.li


Do, 23. Februar 2017

SchlössleTV Fasnachts-Special

Veranstalter Schlösslekeller
Zeit 20 Uhr
Ort Schlösslekeller Vaduz

Mathias Ospelt und Marco Schädler Multimediale Kult Show www.schloesslekeller.li


Do, 23. Februar 2017

Coworking-Tag

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 10:00 - 20:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Eine Veranstaltung der Zukunftswerkstatt. Der temporäre Coworking Space im Kunstmuseum ist ein Raum für Innovation und Kooperation. Er bietet einen Ort, um sich auszutauschen, sich zu vernetzen, Ideen gemeinsam in die Tat umzusetzen und so positive Veränderungen zu ermöglichen. Basierend auf dem bereits existierenden Coworking Space am Birkenweg 6 in Vaduz wird an einem Tag pro Woche der Seitenlichtsaal als Gemeinschaftsbüro genutzt. Ausserdem steht der Raum als Sitzungszimmer zur Verfügung. Vereine, Initiativen, Privatpersonen etc. sind herzlich eingeladen, ihre Arbeitstätigkeiten ins Museum zu verlagern. Brainstormen, besprechen, in Ruhe arbeiten, sich informell austauschen und einen Kaffee trinken – alles ist möglich. Zudem bieten die Coworking-Tage Raum für verschiedene informelle Anlässe wie Präsentationen oder Workshops. Wer einen Beitrag leisten möchte, meldet sich bei Michaela Hogenboom via michaela@symbiose.li.


Do, 23. Februar 2017

Take Away - Who Pays?

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 12:30 - 13:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Hinaus aus dem Alltag und hinein in die Kunst: Das Take Away ist die etwas andere Mittagspause in Vaduz. In 30 Minuten erhalten Sie Einblick in eine aktuelle Ausstellung und erfahren Interessantes zu Künstlern und Werken. Jede dieser Kurzführungen widmet sich einem anderen Thema. Im Mai (Feiertag) keine Führung. Kosten: CHF 10.– (ermässigter Eintritt) Bestellen Sie zum Kunst-Take Away auch die kulinarische Version dazu: Das Café im Kunstmuseum bietet Sushi und Salate zum Mitnehmen nach der Führung. Vorbestellung unter +423 232 63 00.


Do, 23. Februar 2017

«– ausgerutschter Raum» Die herrschenden Geld- und Wirtschaftsverhältnisse und die Idee und Begriffe der Sozialen Skulptur Joseph Beuys’

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 18:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Vortrag von Johannes Stüttgen Kann ein Kunstbegriff einen Beitrag zur Kapitalfrage leisten? Joseph Beuys richtete sein Augenmerk seit Beginn der 1970er-Jahre mehr und mehr auf einen neuen Kapital- und Geldbegriff. Darüber, wie man seine Erwartungshaltung gegenüber Kunst leicht ver-rückt und über die Soziale Skulptur in Begriffe von Ökonomie und Geld eingreift, spricht Johannes Stüttgen in seinem Vortrag. Stüttgen (* 1945) studierte zunächst Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und anschliessend bei Beuys, der ihn 1971 zum Meisterschüler ernannte, an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Arbeit ist eng angelehnt an Beuys’ erweiterten Kunstbegriff und die Idee der Sozialen Plastik. Stüttgen war an der Gründung der Deutschen Studentenpartei und der ORGANISATION FÜR DIREKTE DEMOKRATIE DURCH VOLKSABSTIMMUNG beteiligt. Heute ist er ausserdem Organisator des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE. Stüttgen lebt als freier Künstler in Düsseldorf. In Kooperation mit dem artsprogram der Zeppelin Universität und der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft.


Do, 23. Februar 2017

Filmclub im Kunstmuseum

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 20:00
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Margin Call von J.C. Chandor, USA 2011, 104' Die Wall Street im Jahr 2008: Die Finanzkrise nimmt ihren Anfang. Es kommt zu den ersten überstürzten Entlassungen in einer grossen New Yorker Investmentfirma. Nichts Geheimes darf aus dem Unternehmen verlauten. Doch in letzter Sekunde gelingt es Eric Dale, einem seiner bisherigen Schützlinge einen Stick mit verdächtigen Daten zukommen zu lassen. Die Daten machen den Empfänger Peter Sullivan sprachlos und bringen das Rad der Geschichte ins Rollen. Was Sullivan entdeckt hat, ist ein unvorhergesehenes Risiko in spekulativen Papieren, das die Bank binnen Tagen ruinieren kann. Was nun passiert, ist kein Versuch, das Risiko zu minimieren oder gar vom Wirtschaftssystem als Ganzem abzulenken, sondern purer, eiskalter, aber auch konsequenter Kapitalismus: Die schlechten Papiere werden verkauft und alle müssen mitmachen. Margin Call erklärt die Zusammenhänge der Finanzkrise und verpackt diese in ein kammerspielartiges Drama mit einer ganzen Riege voll rstklassiger Schauspieler.


Fr, 24. Februar 2017

Workshop zum Vortrag mit Johannes Stüttgen

Veranstalter Kunstmuseum Liechtenstein
Zeit 10:00 - 12:30
Ort Kunstmuseum Liechtenstein mit Hilti Art Foundation, Städtle 32, 9490 Vaduz

Kann ein Kunstbegriff einen Beitrag zur Kapitalfrage leisten? Joseph Beuys richtete sein Augenmerk seit Beginn der 1970er-Jahre mehr und mehr auf einen neuen Kapital- und Geldbegriff. Darüber, wie man seine Erwartungshaltung gegenüber Kunst leicht ver-rückt und über die Soziale Skulptur in Begriffe von Ökonomie und Geld eingreift, spricht Johannes Stüttgen in seinem Vortrag. Stüttgen (* 1945) studierte zunächst Theologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und anschliessend bei Beuys, der ihn 1971 zum Meisterschüler ernannte, an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Arbeit ist eng angelehnt an Beuys’ erweiterten Kunstbegriff und die Idee der Sozialen Plastik. Stüttgen war an der Gründung der Deutschen Studentenpartei und der ORGANISATION FÜR DIREKTE DEMOKRATIE DURCH VOLKSABSTIMMUNG beteiligt. Heute ist er ausserdem Organisator des OMNIBUS FÜR DIREKTE DEMOKRATIE. Stüttgen lebt als freier Künstler in Düsseldorf. In Kooperation mit dem artsprogram der Zeppelin Universität und der Liechtensteinischen Kunstgesellschaft.


Fr, 24. Februar 2017

Crazy Ball, FC Vaduz

Wo Vaduzer-Saal
Zeit 19:00 Uhr

Faschnachtanlass vom FC Vaduz


So, 26. Februar 2017

Generalversammlung der Orthodoxen Christen

Veranstalter Christlich-Orthodoxe Religionsgemeinschaft
Zeit 16.00 Uhr
Ort Restaurant Schäfle Triesen

Alle orthodoxen Christen im Land, sind zur Generalversammlung herzlich eingeladen, unabhängig von ihrer nationalen Zugehörigkeit. Anmeldung unter cd@nwf.li