Schloss Vaduz
| Eigentümer | Fürst von Liechtenstein-Stiftung, Vaduz | | Unterschutzstellung | 30.09.1952 | | Adresse | Fürst-Franz-Josef-Strasse 150 | | Nutzung | Wohnsitz der fürstlichen Familie |
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Baugeschichte| 13. Jh. | Frühe Burganlage im 13. Jahrhundert | | 1322 | Erste schriftliche Erwähnung, Graf Rudolf II. von Werdenberg-Sargans verpfändet die Burg an Ulrich von Matsch | | 1338 | Graf Ulrich II. von Montfort-Feldkirch erhält die Burg als Leibding | | 1342 | Graf Hartmann III. von Werdenberg-Sargans erhält Vaduz, wie eine Teilungsurkunde vom 3. Mai 1342 belegt | | 1416-1510 | Besitz der Freiherren von Brandis. | | 1499 | Brandschatzung durch die Eidgenossen im Schwabenkrieg | | 1510 | Verkauf an Rudolf V. von Sulz, Landgraf im Klettgau | | 1613 | Verkauf an die Grafen von Hohenems | | 1712 | Verkauf an Fürst Johann Adam Andreas I. von Liechtenstein | | 1853 | Im Osttrakt wird der Dachstuhl erneuert | | 1890 | Reparaturen im Westtrakt werden vorgenommen | | 1904 | Auf- und Umbau durch Fürst Johannes II. | | 1938 | Wohnsitznahme durch Fürst Franz Josef II. und Ausbau des Schlosses im Innern | | 2004-2007 | Umfangreiche Umbau- und Sanierungsmassnahmen |
Besonderes Das Schloss dient als Wohnsitz der fürstlichen Familie und kann nicht besichtigt werden.
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Regierungsgebäude
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 21.04.1992 | | Adresse | Städtle 49 | | Nutzung | Sitz der Regierung, Landesverwaltung |
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Baugeschichte
| 1903/1905 | Errichtet im Baustil von Spätrenaissancepalästen unter der Bauleitung von Emil Zollinger, Zürich, nach Plänen des Fürstlichen Architekten Gustav Ritter von Neumann, Wien | | 28.12. 1905 | Eröffnung anlässlich einer Landtagssitzung | | 1969 | Renovierung des Landtagssaals | | 1985/86 | Aussenrenovierung, Ausbau des Dachgeschosses zu Büro-, Konferenz- und Archivräumen; Innenrenvierung des 2. Obergeschosses | | 1991/92 | Neugestaltung der Eingangshalle, Archivräume im Keller, Abbruch der Gefängnismauer und Innenrenovation der übrigen Stockwerke |
Besonderes Sitz der Regierung. Usrprünglich zusammen mit einem "Arrestantenhof" errichtet, der heute nicht mehr besteht.
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Pfarrkirche / Kathedrale St. Florin
| Eigentümer | Gemeinde Vaduz | | Unterschutzstellung | 24.04.1992 | | Adresse | Heiligkreuz 1 |
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Baugeschichte
Die Neugotische Kirche entstand nach den Plänen von Dombaumeister Friedrich von Schmidt, Wien, unter der Bauleitung von Architekt Ignaz Bankó. Den Hochaltar weihte der Churer Weihbischof Kaspar Willi zu Ehren des hl. Florinus, die Seitenaltäre zu Ehren des hl. Kreuzes und der Mutter Gottes. In den Jahren 1965-1968 erfolgte eine Innenrenovierung mit Anpassung an die neuen liturgischen Bedürfnisse. An der Nordseite des Chors wurde eine Taufkapelle angebaut. Diese dient heute als Andachtskapelle. Kreuzaltar und Marienaltar wurden aufgelöst, die Kanzel und die Beichtstühle abgebaut. Die neuen Beichtstühle sind in Wandnischen eingelassen. Entfernt wurden die Glasfenster von 1871/72 sowie die dekorative Schablonenmalerei aus der Erbauungszeit. Ein neuer Bodenbelag aus roten Tonplatten wurde ebenso angebracht. Der schlichte neue Zelebrationsaltar wurde durch Bischof Johannes Vonderach, Chur geweiht. Der frühere Hochaltar an der Rückwand des Chorraums dient seither zur Aufbewahrung der Eucharistie. Chronologie
| 26.05.1868 | Beschluss des Gemeinderats, eine neue Kirche südlich der alten Kapelle zu errichten | | 17.08.1869 | Grundsteinlegung | | 18.06.1870 | Richtfest | | 05.10.1873 | Weihe durch den Churer Weihbischof Kaspar Willi | | 1873/1874 | Orgelbau durch die Firma Georg Friedrich Steinmeyer, Öttingen, Bayern | | 1874 | Innenausmalung mit dekorativer Malerein durch Franz Renner | | 1965-1968 | Innenrenovierung unter der Bauleitung von Hans Rheinberger, Vaduz | | 06.01.1966 | Weihe des Zelebrationsaltars durch Bischof Johannes Vonderach | | 1975-1977 | Aussenrenovierung und Ersatz der schadhaften Sandsteinelemente und -figuren durch Kopien | | 1988 | Innenrenovierung | | 2010 | Innensanierung und Installation der Kathedra Sanierung der Orgel im restaurativen Sinne (geplante Wiederinbetriebnahme 2013) | | 01.11.2010 | Altarweihe durch Bischof Wolfgang Haas, Vaduz |
Besonderes Seit der Errichtung des Erzbistums im Jahre 1997 ist die Pfarrkirche St. Florin zur Kathedrale St. Florin erhoben worden.
In den Nischen bei der zweiarmigen Aussentreppen sind seit 1961 die Bronzeplastiken Maria mit Kind in der Krippe (Geburt) und Pietà (Tod Christi) von Bildhauer Hans von Matt platziert.
Die Kirchenfenster mit Glasmalereien aus der Bauzeit wurden bei der Renovation von 1965-1968 entfernt und teilweise zerstört. Einige Fragmente befinden sich im Liechtensteinischen Landesmuseum, ein Rundfenster wurde im neuen Pfarrhaus eingebaut. Erhalten blieben die alten Fenster über der Sakristei und in den Treppentürmen der Westseite.
Die neuen Fenster wurden von Martin Häusle, Feldkirch, entworfen und von der Tiroler Glasmalerei Innsbruck ausgeführt. Martin Häusle starb 1966, seine Tochter Margarethe Häusle übernahm die abschliessenden Arbeiten.
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Evangelische Kirche im Fürstentum Liechtenstein
| Eigentümer | Evangelische Kirche, Vaduz | | Unterschutzstellung | 23.03.2001 | | Adresse | Fürst-Franz-Josef-Strasse 9 |
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Baugeschichte
| 1962/63 | Errichtet nach den Plänen des Architekten Franz Hasler, Vaduz | | 25.03.1962 | Grundsteinlegung | | März 1963 | Einweihung | | 1972 | Anbau eines Gemeinschafts- und Jugendhauses an das Pfarrhaus | | 2001 | Sanierung der Kirche | Besonderes
Es handelt sich hier um einen modernen Kirchenbau in einfacher Formensprache. Das Gebäude wurde mehrheitlich in Beton unter Verwendung von einfachen und möglichst wenig behandeltet Materialen errichtet. Riegelwände mit beidseitiger Holzverschalung bilden die Aussenwände nach Norden und Süden. An der Nordwand fällt das grosse Chorfenster mit Aussicht auf die umliegende Natur auf. Die Deckenverkleidung im Innern ist aus Naturholz, der Plattenboden aus Solnhofer Schiefer.
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Barockorgel der evangelisch-lutherischen Kirche
| Eigentümer | Evangelisch-lutherische Kirche im Fürstentum Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 23.05.1959 | | Adresse | Schaanerstrasse 22 |
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Baugeschichte| 1700/1720 | Erbaut | | 1955 | Erwerb aus einem privaten Sammelbesitz | | 1961 | Restaurierung und Wiederherstellung der Bemalung | | Mai 2006 | Generalrevision mit Versetzung in die Nordostecke der Kirche |
BesonderesDas Instrument stammt vermutlich aus dem Toggenburg. Mehr Informationen über die Orgel sind auf der Homepage der Evangelisch-lutherischen Kirche zu finden.
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Landesmuseum, ehemals herrschaftliche Taverne
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 21.04.1992 | | Adresse | Städtle 43 | | Nutzung | Museum |
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Baugeschichte| 1438 | Beginn der Baugeschichte. Ein unterkellerter zweigeschossiger Massivbau lässt sich nachweisen. Die Nutzung ist unbekannt. | | 1505/1510 | Im Brandischen Urbar erscheint erstmals eine Taverne auf, bei der es sich um dieses Gebäude handeln könnte. | | 1637 | Das Gebäude, "Gastherberg" genannt, wird erstmals namentlich erwähnt, als es an Graf Caspar von Hohenems gelangte. | | 1712 | Durch den Kauf der Grafschaft Vaduz ging auch die Taverne an die Fürsten von Liechtenstein und diente danach als Zollstation. | | 1865-1905 | Sitz der Landesregierung | | 1933 | Privatbesitz | | 1967 | Kauf durch das Land Liechtenstein | | 1968/1970 | Umbau für eine Nutzung als Museum unter Architekt Hans Rheinberger | | 1992-2003 | Schliessung und Evakuierung wegen Bauschäden | | 1998/2003 | Restaurierung und Erweiterung durch einen in den Schlosshang gebauten Neubau mit Naturstein | | 29.11.2003 | Wiedereröffnung des Landesmuseums |
Besonderes In den Gebäuden Städtle 43 und 45 (Verweserhaus) sowie im Neubau im Schlosshang ist die Ausstellung des Landesmuseums untergebracht.
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Verweserhaus
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 21.04.1992 | | Adresse | Städtle 45 | | Nutzung | Museum |
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Baugeschichte
| 12.-14. Jh | Ursprünge des Gebäudes mit einem Kernbau in Form eines Wohnturms mit trapezförmigem Grundriss | | 14. Jh | Anbauten zur heutigen Grundfläche | | 1594 | Umbau unter Graf Karl Ludwig von Sulz | | 1893-1896 | Umbau unter Architekt Wendlink, Wien, der dem Gebäude das heutige Aussehen verlieh | | 1922 | Landesfürst Johann II. schenkt das Gebäude dem Land Liechtenstein |
Besonderes| 1594-1712 und 1775-1918 | Wohnsitz des Landvogts/Landesverwesers (ab 1848) und bis 1865 auch als dessen Amtssitz | | 1809-1856 | Amtssitz des Oberamts | | 1857-1862 | Tagungsort des Ständelandtages | | 1922 | Nutzung als Bürogebäude für div. Ämter der Landesverwaltung | | 1970 | Sitz der Verwaltung des Liechtensteinischen Landesmuseums | | 2003 | Nutzung zu Ausstellungszwecken des Liechtensteinischen Landesmuseums |
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Engländerbau
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 01.09.1992 | | Adresse | Städtle 37 | | Nutzung | Postmuseum, Kunstraum Engländerbau |
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Baugeschichte
| 1933 | Von Architekt Erwin Hinderer erbaut. Auftraggeber für das Geschäftsgebäude war ein englisch-amerikanisch geführtes Lotterieunternehmen, von dem sich der Name ableitet. Nach der Liquidation der Lotterie im Jahr 1934 wurde das Gebäude diversen Nutzungen zugeführt. | | 1944 | Kauf durch das Land Liechtenstein | | 1952 | Erste Ausstellung der Fürstlichen Sammlungen im 2. Obergeschoss | | 1969 | Eröffnung der Liechtensteinischen Staatlichen Kunstsammlungen im 1. Obergeschoss | | 1986/87 | Gesamtrenovierung, mit Umbau des Eingangsbereichs und einer Erweiterung des 1. Obergeschosses | | 2000 | Verlegung des Museums- und Ausstellungsbetrieb ins neue Kunstmuseum |
Besonderes Heute ist im Gebäude das Postmuseum und der "Kunstraum Engländerbau" mit Wechselausstellungen zeitgenössischer Kunst untergebracht.
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Rheinbergerhaus
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 24.04.1992 | | Adresse | St. Florinsgasse 1 | | Nutrzung | Musikschule |
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Baugeschichte| Mitte 16. Jh | Erbaut durch die Grafen von Sulz. Als Amtshaus erbaut, spätere Nutzung als Renthaus, Förster-Wohnung, fürstliche Domänenverwaltung | | Frühes 18. Jh | Anbau einer nördlich vorgelagerten Küche | | 1957 | Erwerb durch das Land Liechtenstein | | 1966/1968 | Renovierung und Umbau (Architekt: Hans Rheinberger, Vaduz); Nutzung durch die Liechtensteinische Musikschule |
Besonderes Der Komponist Josef Gabriel Rheinberger erblickte hier am 17. März 1839 als Sohn des Rentmeister Johann Peter Rheinberger das Licht der Welt. Die an der Südseite aufgemalte Sonnenuhr stammt aus dem 18. Jahrhundert.
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Schädlerhaus
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 16.01.1996 | | Adresse | St. Florinsgasse 3 | | Nutzung | Zivilstandsamt, Landesverwaltung |
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Baugeschichte
| 1872/73 | Erbaut für die Ärzte Rudolf und Albert Schädler durch den Bauunternehmer Seraphin Pümpel, Feldkirch; Nutzung als Wohnhaus und Praxis | | 1894 | Umbau der offenen Terrasse im 2. und 3. Obergeschoss in eine verglaste Veranda | | bis 1905 | Realisierung in mehreren Bauabschnitten von Waschküche, Remise und Pferdestall | | 1968 | Erwerb durch das Land Liechtenstein; seither Standort von verschiedenen Ämtern der Landesverwaltung | | 1994/95 | Umfassende Aussen- und Innensanierung mit Abriss der Nebengebäude |
Besonderes Im Erdgeschoss ist das Zivilstandsamt untergebracht. Das Haus gehört zu einem der wenigen Bürgerhäuser in Liechtenstein, das im klassizistischen Stil erbaut wurde. Auf dem Areal stand ein Turmhaus, das 1872 dem Neubau weichen musste.
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Altes Pfarrhaus / Ehemals Hofkaplanei
| Eigentümer | Gemeinde Vaduz | | Unterschutzstellung | 17.03.1981 | | Adresse | St. Florinsgasse 7 |
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Baugeschichte
| 1753/54 | Erbaut | | 1836 und 1844 | Bauliche Eingriffe | | 1900 | Massgebliche bauliche Veränderungen mit neuer Fassade und neuer Raumeinteilung | | 1969 | Als Pfarrhaus aufgegeben | | 1981/82 | Renovation |
Besonderes Schlichtes Bürgerhaus aus spätbarocker Zeit. An der Giebelseite ist eine Kopie des Gnadenbildes "S. Maria del buono Consiglio" ("Maria vom guten Rat"), gefertigt und geschenkt von Pfarrer Ludwig Schnüriger (das Original befindet sich in Genazzano, Italien). Das Gebäude bildet zusammen mit Pfarrkirche, Schädlerhaus und Rheinbergerhaus ein historisches Ensemble.
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Schulzentrum Mühleholz
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 26.05.1992 | | Adresse | Marianumstrasse 45 | | Nutzung | Liechtensteinisches Gymnasium |
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Baugeschichte
| 1969/72 | Erbaut nach den Plänen von Ernst Gisel, Zürich | | 1990 | Erweiterungsbau mit Schieferverkleidung |
Besonderes In den Jahren 1969/72 wurde das Gebäude an der Gemeindegrenze zu Schaan nach einem international ausgeschriebenen Wettbewerb nach Plänen des Architekten Ernst Gisel, Zürich, erbaut. Das Gebäude hat eine geschlossene Gesamtwirkung, die durch die besondere Anordnung und Durchbildung der verschiedenen Bautrakte erzielt wird. Auffällig ist der Backsteinbau mit gerundetem Klassentrakt, an den sich ein Längsbau anschliesst. Im Jahr 1990 erfolgte ein Erweiterungsbau, der mit einer Schieferverkleidung versehen wurde und sich damit vom Backsteinbau abhebt.
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Rotes Haus
| Eigentümer | Privatbesitz | | Unterschutzstellung | 28.06.1983 | | Adresse | Fürst-Franz-Josef-Strasse 102 | | Nutzung | Wohnhaus |
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Baugeschichte Der Name "Rotes Haus" leitet sich vom roten Farbanstrich ab, der bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts belegt ist. Wohnhaus, Wohnturm und Torkel liegen am Rande des "Abtswingert". Eine detaillierte Baugeschichte liegt nicht vor. Erste urkundliche Erwähungen gehen auf das Jahr 1338 zurück, wobei in den Unterlagen offen bleibt, ob es sich dabei direkt um das Rote Haus handelte.
Sein heutiges Aussehen erhielt das Haus beim Umbau zwischen 1902-1905. Architekt und Bauherr Egon Rheinberger baute einen Verbindungsturm zwischen Wohnhaus und Torkelgebäude.
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Hotel Löwen
| Eigentümer | Adele Rheinberger-Stiftung | | Unterschutzstellung | 03.07.1979 | | Adresse | Herrengasse 35 | | Nutzung | Hotel und Restaurant |
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Baugeschichte
| 1380 | Errichtung eines zweigeschossigen Kernbaus über gewölbten Kellerräumen | | 15. Jh | Hölzener Anbau nordwestlich des Kernbaus | | 16. Jh | Umbau und Erweiterungen in Massivbauweise und Malereien in Seccotechnik, die heute fragmentarisch im Gastraum erhalten sind | | 1666 | Vergrösserung des Gebäudes | | 1744 | Wand- und Deckenbemalung im Obergeschoss mit barocken Rankenornamenten | | 1786 | Erweiterung um ein 2. Obergeschoss mit neuem Mansardendach; die Rankenmalereien von 1744 wurden mit Verputz überdeckt | | 1804 | Erbauung eines Ökonomietraktes mit Torkelraum, Pferde- und Viehstallungen | | 1881 | Laubenanbau in Holz im Fachwerk- und Laubsägestil, Ausstattung der Gasträume mit Brusttäfer | | 1952 | Ersatz des Laubenanbaus durch einen verglasten Verandabau, der bei der Sanierung 1987/89 wieder entfernt wurde | | 1987/89 | Umfassende Renovierung. Die ehemaligen Pferde- und Viehställe wurden zum "Stöckler-Saal" zusammengefasst und der angrenzende Torkelraum steht ebenfalls als Gastraum zur Verfügung. Die Sprossenfenster wurden durch Isolierglas ersetzt. |
Besonderes Die mit Tonnengewölbe überspannten Kellerräume des Hauptgebäudes sind noch weitestgehend im Zustand des 14. Jahrhunderts und werden als Weinkeller genutzt. In der "Lutherstube" ist das gestemmte Brusttäfer von 1881 noch erhalten. Im Hauptgang des Erdgeschosses und in nördlich davon liegenden Räumen sind noch die Holzbalkendecken von 1666 erhalten.
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Ehemaliges Arbeiterwohnhaus Jenny, Spoerry & Cie.
| Eigentümer | Land Liechtenstein | | Unterschutzstellung | 25.03.1997 | | Adresse | Im Mühleholz 39 |
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Baugeschichte Johann Jakob Spoerry und später Caspar Jenny erwarben seit Ende des 19. Jahrhunderts am Mölibach angesiedelte Gewerbebetriebe, um sie zu Arbeiterwohnhäuser umzubauen. Im Jahr 1900 wurde die ehemalige Gipsmühle zu zwei Wohneinheiten umgebaut.
Besonderes Bei dem Haus handelt es sich um einen einfachen kubischen Bau mit Satteldach. Der Kachelofen und das Wandtäfer stammen noch aus der Zeit des Umbaus.
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Alte Rheinbrücke Vaduz - Sevelen
| Eigentumsverhältnis | 2/3 Gemeinde Vaduz, 1/3 Gemeinde Sevelen | | Unterschutzstellung | 22.12.1981 | | Nutzung | Fuss- und Radweg |
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Baugeschichte| 1870 | Bau der ersten Rheinbrücke zwischen Vaduz und Sevelen, Holzkonstruktion (Fachwerk nach Howe'schem System), überdacht, 135 m lang, 5 m breit | | 18.07.1871 | Inbetriebnahme | | 1900 | Brückenneubau unter Verwendung der alten Jochständer, die erhöht wurden. Holzkonstruktion, mit Brettschirm und Dach, 135 m lang, 4.20 m innere Breite | | 04.06.1901 | Eröffnung | | Seit 1975 | Nutzung als Fuss- und Radweg | | 2009/10 | Renovations- und Instandstellungsarbeiten | | 03.12.2010 | Wiedereröffnung |
Besonderes Einzige erhaltene Rheinbrücke aus Holz im Raum Liechtenstein-Werdenberg
Die Dokumentation, die anlässlich der Neueröffnungsfeier am 2. Juli 2011 herausgegeben wurde, kann hier heruntergeladen werden.
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Burgruine Schalun, Wildschloss
| Eigentümer | Gemeinde Vaduz | | Unterschutzstellung | 28.09.1981 |
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Baugeschichte| Ende 12. Jh | Erbaut | | 13. Jh | Erweiterungsbauten | | 1237 | Ritter Ulrich von Schalun wird als Zeuge einer Schenkung genannt, zur Burg selbst fehlen frühe schriftliche Quellen | | 1616 | Erste schrfitliche Erwähnung der Burg | | 15.10.1880 | Die Gemeinde Vaduz verkauft die Burg an den Wiener Architekten Ignaz Bankó | | Seit 1933 | Wieder im Besitz der Gemeinde Vaduz |
Besonderes Spärliche archäologische Funde und Brandspuren lassen auf eine Räumung mit anschliessendem Niederbrennen schliessen.
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Quellenangabe - Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein Band II. Das Oberland. Cornelia Hermann. Verlag Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte. - Gemeinde Vaduz
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