Operettenbühne Vaduz

Die Operette hat in Vaduz Tradtion. Seit 1940 wurden jährlich Singspiele und Operetten durch Mitwirkende des Männergesangvereins Vaduz aufgeführt. Die erste Operette war das „Das Waldvögelein“ von Georg Milke. Bis 1974 wurde jedes Jahr eine Operette im Rathaussaal durchgeführt. 

Mit dem Neubau des Vaduzer-Saals im Jahr 1974 brach eine neue Ära an. Der grössere und technisch besser aussgestattete Saal erweiterte die Möglichkeiten. Nachdem auch in Balzers seit 1946 Operette gespielt wird, wurde in den 70er-Jahren beschlossen, die Operetten alternierend mit der Operette Balzers alle zwei Jahre im Vaduzer-Saal aufzuführen. Der Bekanntheitsgrad der Vaduzer Operettenbühne hat stetig zugenommen und sich in der engeren und weiteren Region zu einen wichtigen kulturellen Highlight entwickelt. Im Schnitt finden in der Operettensaison jeweils 12 Aufführungen statt, die Besucherzahl liegt zwischen 6'000 bis 8'000. 

1961 wurde die Operettenbühne Vaduz als eigener Verein gegründet. Er setzt sich zum Ziel, insbesondere Operetten, Singspiele und Opern aufzuführen und Gastspiele, die unter diesen Rahmen fallen, zu fördern. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral sowie nicht gewinnorientiert.

Weitere Infos: www.operette.li

Opernverein Vaduz

1997 war das Gründungsjahr des Opernvereins Vaduz. Bereits im März 1998 stellte sich der Verein mit zwei Opernkonzerten der Öffentlichkeit vor. Die erste Opernaufführung - "Der Waffenschmied" von Albert Lortzing - folgte im Jahr 1999. Es war zugleich die erste Oper in Eigenproduktion, die in Liechtenstein aufgeführt wurde. Seither führt der Opernverein im Wechsel mit den Operettenaufführungen alle zwei Jahre eine Oper im Vaduzer-Saal auf, die jeweils grossen Anklang beim Publikum findet. In den Jahren ohne Opernaufführung finden Chor- und Orchesterkonzerte statt.

Weitere Infos: www.opernverein.li