Gemäss Art. 46 des Umweltschutzgesetzes (USG), LGBl. 2008 Nr. 199, bezeichnen die Gemeinden die Plätze für das Abbrennen von Funken am Funkensonntag. Das Abbrennen von Funken ausserhalb dieser von den Gemeinden bezeichneten Plätze gilt als Übertretung der Bestimmungen des Umweltschutzgesetzes.

Funkenzünfte und Gruppierungen, welche am Funkensonntag einen Funken abbrennen
wollen, haben dies der Gemeindeverwaltung mit Nennung der Betreibergruppe, einer
Ansprechperson und des Funkenplatzes bekannt zu geben. Die Gemeinden entscheiden
über die Zulassung des Funkenplatzes und melden die Angaben dem Amt für Umwelt.
Als Brennmaterial für Funken darf nur trockenes, naturbelassenes Holz verwendet
werden. Nicht erlaubt sind insbesondere Rest- und Abfallholz von Baustellen, Holz aus
Gebäudeabbrüchen, Paletten usw., sowie Heizöl, Diesel oder Benzin als Anzündhilfe. Bei
Fragen erteilt das Amt für Umwelt Auskunft.

AMT FÜR UMWELT