In den kommenden Wochen baut der Gemeindeforstbetrieb in Absprache mit der Fürst Liechtenstein Stiftung und dem Amt für Umwelt einen neuen Maschinenweg beim Schwefelwald. Der neue Maschinenweg ermöglicht eine sichere und effiziente Bewirtschaftung des Schutzwaldes, welcher an die Wohnzone grenzt.

Oberhalb der Häuser Floraweg Hausnummern 3 bis 19 befindet sich der Schwefelwald, der im Besitz der Fürst Liechtenstein Stiftung ist. Diesem Waldstück wird eine sehr wichtige Schutzfunktion zugesprochen.

Der Waldbestand besteht hauptsächlich aus alten Buchen und Eschen. Diese weisen eine durchschnittliche Höhe von rund 30 Meter sowie einen Stammdurchmesser von rund 40 cm auf. In der Vergangenheit wurde bei dieser Waldparzelle keine forstlichen Eingriffe durchgeführt, da der Zugang eingeschränkt war. Direkt oberhalb der Häuser stehen mächtige Bäume, die sich immer mehr in Richtung Wohngebiet neigen und somit eine Gefahr für die Häuser und ihre Bewohner darstellen.

Besonders die Eschen sind in einem sehr schlechten Zustand, da sie vom Eschentriebsterben befallen sind und Wurzelschäden aufweisen. Aus waldbaulicher Sicht sowie zur Risikominimierung müssen an dieser Stelle notwendige Massnahmen durchgeführt werden. Leider ist die jetzige Erschliessung des betroffenen Waldbestandes allerdings nicht ausreichend, um Pflegeeingriffe sicher und kosteneffizient durchführen zu können.

Aktuell kann diese Arbeit nur mit dem Helikopter ausgeführt werden, weil das besagte Waldstück mit keiner Maschine zu erreichen ist. Aus diesen Gründen und um die Risikominimierung ausführen zu können, hat die Gemeinde beschlossen, am besagten Waldstück einen Maschinenweg oberhalb der Häuser in der Verlängerung des Buchenweges zu bauen. Dieser würde eine nachhaltige, sichere sowie effiziente Waldbewirtschaftung garantieren.

Die Arbeiten werden vom Gemeindeforstbetrieb durchgeführt.