Die Abfallentsorgung soll auch während der Corona-Pandemie gewährleistet bleiben, weil auch die Entsorgung von Abfällen zur Grundversorgung der Bevölkerung zählt.

Zum Schutz der Bevölkerung und der Mitarbeitenden der Entsorgungsdienste ist folgendes zu beachten:

   - Im privaten Haushalt sollen Abfälle wie Masken, Taschentücher, Hygieneartikel und Papierhandtücher unmittelbar nach Gebrauch in Plastiksäcken gesammelt werden.

   - Frühzeitige Bereitstellung des Abfalls, Kontakt zu den Mitarbeitenden des Entsorgungsdienstes vermeiden 

   - Diese Plastiksäcke sollen ohne zusammenpressen verknotet und in Abfalleimern mit Deckel gesammelt werden.

   - Die zugebundenen Abfallsäcke sollen wie üblich als Hauskehricht entsorgt werden.

   - In Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben, soll zudem auf die Abfalltrennung verzichtet werden, d.h. auch die ansonsten separat gesammelten Abfälle wie PET-Getränkeflaschen, Aludosen, Altpapier etc. sollen mit dem normalen Kehricht entsorgt werden, um eine Infektion auszuschliessen. Ebenfalls sollen keine Abfälle in die Grüngutsammlung oder in den Kompost gegeben werden, sondern sie sind auch mit dem Kehricht zu entsorgen.

   - Über die Kehrichtabfuhr soll nur das Nötigste entsorgt werden. Grosse Räumungsaktionen zuhause sind zu vermeiden, um die vorhandenen Kapazitäten nicht zu überlasten.

 Beim Besuch von Sammelstellen ist folgendes zu beachten:

   - Sammelstellen nur aufsuchen, wenn es unbedingt notwendig ist. Nicht verderbliche und saubere Abfälle für die Separatsammlung sollen möglichst so lange wie möglich zuhause gelagert werden.

   - Die Abfallverbrennung im Garten oder in Cheminées ist auch in der aktuellen Situation verboten.

 

Kontakt:

Amt für Umwelt

Sven Bürzle, Umweltschutz

T +423 236 61 87