Kanalsanierung 2026: Nachhaltige Investition in die Infrastruktur von Vaduz
Die Gemeinde Vaduz saniert im Jahr 2026 schadhafte Abschnitte der öffentlichen Kanalisation. Die Massnahmen sichern die langfristige Funktionsfähigkeit der Infrastruktur und leisten einen wichtigen Beitrag zum Gewässer- und Umweltschutz.
Die öffentliche Kanalisation der Gemeinde Vaduz befindet sich in einem guten Zustand. Dies ist das Ergebnis einer konsequenten und nachhaltigen Unterhaltsstrategie der vergangenen Jahre. Dennoch ist es erforderlich, auftretende Schäden laufend zu beheben, um die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern und unerwünschte Einflüsse auf Umwelt und Betrieb zu vermeiden.
Auf Grundlage einer umfassenden Zustandsanalyse wurden für die Sanierungsetappe 2026 gezielt prioritäre Abschnitte definiert. Ziel ist insbesondere die Reduktion von Fremdwassereintritten, wodurch auch Betriebskosten gesenkt werden.
Moderne Technik ohne Grabung
Die geplanten Massnahmen umfassen Reparaturen und Renovationen bestehender Leitungen. Dabei kommen moderne, grabenlose Verfahren zum Einsatz. Punktuelle Schäden werden beispielsweise mittels Kanalroboter oder Innenmanschetten behoben, während bei grösseren Schäden sogenannte Inliner-Verfahren eingesetzt werden. Diese ermöglichen eine nachhaltige Sanierung ohne aufwändiges Aufgraben und verlängern die Nutzungsdauer der Leitungen um mehrere Jahrzehnte.
Die Arbeiten sind ab Mitte April 2026 vorgesehen und dauern voraussichtlich bis Ende Juni. Dank der gewählten Bauweise werden die Beeinträchtigungen für die Bevölkerung möglichst gering gehalten. Verkehrsbehinderungen beschränken sich in der Regel auf kurze Zeiträume, Vollsperrungen sind nicht vorgesehen. Sanierungen in verkehrsbelasteten Strassenabschnitten werden auf die verkehrsarmen frühen Nachtstunden verlegt.
Mit diesem Projekt stellt die Gemeinde Vaduz sicher, dass die Abwasserinfrastruktur auch künftig zuverlässig funktioniert, die Umwelt geschützt wird und bestehende Werte langfristig erhalten bleiben.
